Finale in Daytona Beach

Das letzte Stück durch Florida zur Atlantik-Küste. Entspannung am Strand in Daytona Beach und der Heimflug steht bevor.

Golfküste

Nach dem Museums-Tag in Pensacola ging es weiter nach Osten, immer an der Golfküste entlang. Vom Wetter her war es gut, trocken und angenehme Temperaturen. Die Strecke war aber nicht so ganz nach meinem Geschmack. Bis Panama City war es ziemlich verbaut. Die Strände waren schön aber ich bin quasi ununterbrochen durch besiedeltes und bebautes Gebiet gefahren.

Pensacola Beach
Pensacola Beach
Panama City
Mexico Beach
Mexico Beach
Mexico Beach

Danach wurde es besser und es kamen wieder Wälder und Sumpfgebiete, aber trotzdem immer wieder dicht besiedeltes Gebiet. Richtige Wildnis gibt es hier keine, das hat Sehnsüchte nach Alaska und dem Yukon in mir geweckt. Auch die Autofahrer waren nicht so entspannt, wie ich es vom Norden gewohnt war.

Sumpfgebiete
Sumpfgebiete
Sumpfgebiete

Regenwolken

Nach einer weiteren Camping-Nacht mit vielen Stechmücken in Perry kam der letzte Abschnitt bis zum Atlantik. Und auch der Regen kam wieder und wie. Mein Gott, die Sintflut ist zurück. Es hörte zwar wieder auf aber dafür war die Luftfeuchtigkeit wieder extrem hoch. Sobald der Fahrtwind weg war, lief der Schweiß.

Häuser mit Blick auf den Atlantik

Schließlich habe ich den Atlantik erreicht, herrlich! Als ich dann den Blick von meinem Motel Zimmer in Daytona Beach auf das Meer gesehen hatte wusste  ich endgültig: Ich bin am Ziel, kein Grund mehr weiter zu fahren.

Blick vom Zimmer

Kurz vor Schluss hatte ich auch meinen ersten und einzigen Defekt am Motorrad: Die Birne vom Abblendlicht.

Am Motorrad geht das Licht aus. Also wenn das kein Zeichen ist zum Ende und nach Hause zu kommen. Und ehrlich gesagt, ich freue mich auf zu Hause.

Nach einem entspannten Tag am Meer mit herrlichem Sonnenaufgang und kräftigem Gewitter fuhr ich nach Orlando um das Motorrad bei DHL abzugeben und nach Hause zu fliegen. Es war aber gar nicht so einfach den Flug umzubuchen. Opodo.de und Air Berlin haben sich als Meister des schlechten Service erwiesen, dazu werde ich aber noch einen eigenen Artikel schreiben. Und es war wieder schwül. Morgens um 8:30 Uhr 27 Grad Celsius und selbst in kurzen Sachen lief der Schweiß vom nichts tun.

Sonnenaufgang
Sonnenaufgang
Sonnenaufgang

Und dann entdeckte ich auf dem Parkplatz vom Motel noch den neusten Trend in Sachen offroad. Landrover und Unimog sind out, jetzt hat man so was 😉 :

offroad Trend
Regenwetter

Morgen am  Samstag geht mein Flug nach Hause und so sitze ich im Motel, schreibe den letzten Blog-Artikel aus Amerika und draußen ist schon wieder Weltuntergangs-Stimmung. Sogar das TV ist ausgefallen.

2 Gedanken zu „Finale in Daytona Beach“

  1. Ich schreibe diese Zeile um 17:13 Berlin-Time. Wo Du Dich jetzt wohl gerade im Luftraum befindest?
    Wünsche Dir eine gute Reise und ein herzliches Willkommen in Landau und zu Hause 😉
    Micha

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