Denali Highway und National Park

Motorrad aus dem Zoll bekommen und die Fahrt über den Denali Highway zum Denali Nationalpark.

Unser Luxus Zimmer
Unsere Gastgeberin

Montag nach dem Ausflug nach Seward haben wir den EPA Letter beantragt. Dienstag kam morgens um 5:30 die Mail, dass die Bearbeitung 7-10 Werktage dauert. Oh Gott, der Tag und noch mehr schien gelaufen. Doch dank einer netten und hilfsbereiten Zöllnerin haben wir mein Motorrad doch aus dem Zoll bekommen. Sie machte eine Ausnahme und gab uns auch ohne EPA Letter den Stempel. So hieß es Abschied nehmen von unserem Quartier und unserer Gastgeberin Jenifer in Anchorage.

 

Alaska - Flüsse, Wälder, Berge
Gletscher am Glenn Highway

Glenn Highway



Wir machten uns gleich auf in Richtung Osten über den Glenn Highway. Highways in Alaska sind etwas anders als man denkt, auch die Ortschaften die auf der Karte verzeichnet sind. Das kann durchaus nur ein einzelnes Haus sein, rechtzeitig Vorräte zu kaufen macht also Sinn. Die Landschaft ist atemberaubend, Wälder, Flüsse, Berge und Gletscher säumen den Wegesrand.

Kostenlose Übernachtung
Farbenpracht in Alaska

Unsere erste Nacht bei der Sheep Mountain Lodge war der Knaller. Wir fragten ob es noch einen Platz für zwei Motorräder und ein Zelt gibt. Die Antwort, ja klar, stellt euer Zelt hin wo ihr wollt, das kostet nichts. Nach einem tollen Lachs Abendessen sind wir am nächsten Tag weiter über endlose Strassen und Natur Richtung Norden zum Denali Highway.

Endlose Strasse und Natur



Der Denali Highway, Wildnis pur, 180 km ohne Asphalt, ohne Ortschaft, fast ohne Menschen. Und wenn man mal einen Mensch oder ein Auto das entgegen kommt trifft, wird man herzlich gegrüßt. Die Landschaft ist atemberaubend, man könnte ständig stehen bleiben um Bilder zu machen. Aus der Tierwelt haben wir Squirrels, Adler und feuerrote Lachse gesehen.

 

Alaska ohne Worte
Denali Highway
Denali Highway
Denali Highway
Berge am Denali Highway

Bester Kaffee am Denali Highway



Kaffee Pause



Übernachtet haben wir am Highway auf einem schönen und naturbelassenen Campingplatz. Dieser ist auch das Base-Camp für tagelange Kanu-Touren. Außer einem Plums-Klo für alle, einer Sitzgelegenheit und einem Grill an jedem Stellplatz gibt es nichts, dafür Natur pur.

Camping am Denali Highway
Outdoor Pasta

Morgenwäsche Alaska Style



Nach dem Denali Highway sind wir in den Denali Nationalpark. Leider waren alle Plätze im Park belegt und wir mussten unser Zelt außerhalb in einem Tourizentrum mit 4 Gift-Shops, einer Tankstelle und einem Rafting-Zentrum aufschlagen. Das wirkt wie der Ballermann von Alaska 🙂 Alles hier ist teurer als an den anderen Orten an den wir bisher waren.

Im Park selbst darf man ab einem bestimmten Punkt nicht mit eigenen Fahrzeugen fahren. So haben wir heute eine Bus Tour in den Park gemacht. Zu sehen gab es viel, Tundra, Taiga, Grizzlys, Wölfe, Karibus, Dall Sheeps und Squirrels. Eine Safari im Norden die sich lohnt. Unsere gut gelaunte Busfahrerin hat uns über schmale Schotterstrassen und Serpentinen gelenkt und dabei noch einiges an Wildlife Wissen vermittelt. Ihr Motto: „It is not snowing, it is not raining, it is summer in Alaska.“ Und das bei 10 Grad Celsius.

Dall Sheep im Denali
Squirrel im Denali
Wolf im Denali
Grizzly im Denali
Karibu im Denali

Denali National Park



So werden wir noch einen Tag bleiben und morgen wandern gehen.

3 Gedanken zu „Denali Highway und National Park“

  1. Hi Marco,
    Start in Alaska war ja wirklich „holprig“. Berichte toll geschrieben. Fotos I. Sahne. Weiter so!!!

    Wünsche Euch, dass Eure Reise nun gewünschten Verlauf nimmt.
    „Spot“ funktioniert wohl wieder – jedenfalls sehe ich heute am 13.08. Eure Position (5h alt).

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